Banken senken Einlagensicherung bis 202519.10.2011, Die privaten deutschen Banken werden bis 2025 die Einlagensicherung drastisch zurückfahren. Das beschloss der Bundesverband deutscher Banken (BdB) am Montag auf einer Sonderdelegiertenkonferenz in Frankfurt. Demzufolge soll der Einlagensicherungsfonds des BdB so reformiert werden, dass dann statt bisher 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals pro Kunde nur noch 8,75 Prozent abgesichert sind.Die Einlagensicherung des BdB ist neben der der deutschen Sparkassen und Volksbanken, die Einlagen in voller Höhe absichern, bisher eine der höchsten weltweit. Der Fonds, dem 173 private Banken angehören, sorgt dafür, dass Einlagen auch über die gesetzliche Höchstgrenze von 100.000 Euro abgesichert sind. Bisher waren pro Kunde 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank abgesichert. Da Banken im BdB mit mindestens 5 Millionen Euro Eigenkapital haften, waren Kundeneinlagen bisher mit mindestens 1,5 Millionen Euro abgesichert, bei höherem Eigenkapital der Bank auch mit mehr. Die nun angekündigte Absenkung der Einlagensicherung soll schrittweise erfolgen. So wird der Mindestsicherungsbetrag 2015 zunächst auf 20 Prozent (1 Million Euro), 2020 auf 15 Prozent (750.000 Euro) und 2025 dann auf 8,75 Prozent (437.500 Euro) gesenkt. Zur Begründung sagte Hans-Joachim Massenberg, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bankenverbandes: „Wir stellen mit den nun beschlossenen Reformen den Fonds für zukünftige Herausforderungen besser auf.“ Die Kunden privater Banken in Deutschland genössen nach wie vor den höchsten Einlagenschutz weltweit. Jetzt vergleichen: Weitere News zum Thema
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