EU kritisiert hohe Kosten für Girokonto
25.10.2009, Schon einige Male haben die deutschen Banken sich Kritik aus der EU-Verwaltung in Brüssel anhören müssen. Nun kommt erneut Kritik von der EU. Dieses Mal im Zentrum: Die hohen Kosten für das Girokonto. Diese sind wesentlich höher als in anderen Ländern, so die EU. Die Kritik kam von der EU-Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva, die im September den europäischen Banken insgesamt eine undurchsichtige Preis- und Informationspolitik vorgeworfen hat. Untersucht wurden mehr als 200 europäischen Banken hinsichtlich Leistungen und Kosten, dabei wurden die relativ hohen Durchschnittskosten für das Führen eines Girokontos in Deutschland hierzulande stark beachtet. Kritisiert wurde aber von der EU-Kommissarin zunächst die europaweit undurchsichtige Informationspolitik der Banken gegenüber ihren Kunden. So sei es besonders schwierig, Kredite mit veränderlichen Zinssätzen zu vergleichen. Die EU-Kommissarin will daher europaweite Standards einführen, womit dann der Kunde schneller und besser vergleichen kann, wenn er einen solchen Kredit benötigt.
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