Sparkassen fühlen sich benachteiligt18.03.2009,Die deutschen Sparkassen und Raiffeisenbanken, von der Krise deutlich stärker verschont geblieben als die deutschen Großbanken, fühlen sich vom Staat ungerecht behandelt und von den Banken erst Recht. Sparkassen-Präsident Heinrich Hassis kritisiert, daß die Banken mit dem vom Staat erhaltenen Kapital unnatürlich hohe Zinssätze finanzieren und so auf Kundenfang gehen. Hierin sieht Hassis Wettbewerbsverzerrung, er fordert gesetzliche Zinsvorgaben, wenn der Staat schon in so hohem Maße ins Finanzgeschäft eingreift. "Wenn der Staat schon mit öffentlichen Geldern in den Wettbewerb eingreift, ist auch eine Preisregulierung für die begünstigten Unternehmen gerechtfertigt", so Hassis wörtlich. Weiterhin meinte der Präsident: "Einige der so begünstigen Unternehmen begreifen diese Staatshilfe offensichtlich als Grundlage, um nicht marktgerechte Einlagenkonditionen zu bieten und damit sogar zu werben". Doch Hilfe naht: Finanzminister Peer Steinbrück hat bereits angekündigt, solche Beschwerden "sehr ernst" zu nehmen und ihnen nachzugehen.
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