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Verbraucherschützer: Vorsicht bei Kontoeröffnung

23.12.2009, Durch die Wirtschaftskrise sind viele Menschen misstrauischer gegenüber Banken geworden. Dieses Misstrauen sollte man beibehalten, raten nun Verbraucherschützer. Es gebe immer wieder Berichte darüber, dass Kunden eigentlich nur ein ganz normales Girokonto oder ein Tagesgeldkonto eröffnen wollten, letzen Endes mit ihrer Unterschrift noch zu weiteren Leistungen zustimmten, die im Beratungsgespräch keineswegs immer offen Erwähnung fanden. Ein häufiges Problem beim Tagesgeldkonto: Manche Neukunden könnten sich das Konto gar nicht leisten, aber würden trotzdem einen Vertrag abschließen. In Einzelfällen werden Kunden kostspielige Kreditkarten regelrecht aufgezwungen, deren hohe Jahresgebühren sie nicht nur gar nicht finanzieren können, so die Verbraucherschützer. Vielfach werden die Karten am Ende gar nicht benutzt, weil die Verbraucher mit der EC-Karte bereits bestens versorgt sind. Der Grund für eine solche schlechte Beratung ist meist der Druck, möglichst viele Abschlüsse zu machen, dem die Mitarbeiter vieler Institute ausgesetzt seien. Vermeiden können die Bankkunden in spe solche unerfreuliche Extra-Abschlüsse, indem sie sich Zeit für das Studium der Unterlagen für die Eröffnung eines Giro- oder Tagesgeldkontos nehmen.

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