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Zwei Drittel legen sich in Krise finanzielles Polster an

18.08.2009, Wie sparen die Deutschen in der Finanzkrise? Dieser Frage ist das Vergleichs- und Verbraucherportal FinanceScout24 in einer bevölkerungsrepräsentativen Studie in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Innofact nachgegangen. Die Ergebnisse überraschen: Knapp 70 Prozent der Deutschen halten weiterhin an ihrem Sparkurs fest und zeigen sich somit relativ unbeeindruckt von der Finanzkrise. Leichte Verunsicherung ist dagegen bei den jüngeren Verbrauchern zu spüren, die ihren Sparplan angesichts der wirtschaftlichen Umstände überdenken. Ihre Anlagestrategie bereits geändert haben lediglich sechs Prozent der Befragten.

Deutlich wird aber, dass derzeit Sicherheit und schnelle Verfügbarkeit der Ersparnisse die Top-Auswahlkriterien sind. So gehören Tages- und Festgeld zu den Favoriten, gefolgt vom klassischen Girokonto. Gerade Frauen legen dabei noch konservativer an als Männer: Während für sie das unverzinste Sparschwein zu den Top-3-Anlageoptionen gehört, greift das männliche Geschlecht häufiger auf die chancen- und risikoreicheren Investmentfonds zurück. "Die Flexibilität steht bei den Verbrauchern augenscheinlich ganz oben, das spricht für eine gewisse Verunsicherung. Anleger sollten aber Tages- und Festgeld dem Sparschwein oder dem Kopfkissen vorziehen, denn die Renditen sind angesichts der aktuellen Inflationsrate durchaus lukrativ", erläutert Dr. Errit Schlossberger, CEO FinanceScout24.


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